| Von buckeye-state-trip |
Den 2. Teil von Cleveland liessen wir sein, da wir am Abend noch nach Downtown fuhren, am Wasser entlang spazierten und in einer weiteren Bar endeten. Wir fuhren stattdessen zurueck ins Herz von Ohio, zum Amish Heritage Center, da unteranderem in Ohio die groesste Amish Community Amerikas lebt. Wir mussten dafuer den Highway verlassen und quasi uebers Land fahren. Land war dann auch Land. Dies erfuellte so ziemlich alle Klischees, die man bisher ueber die laendlichen Gegenden hat eignetrichtert bekommen. Fahnen in allen Vorgaerten, alles sehr sehr sehr geleckt. Keine Rasenkante ungleich der andere, kein Brett des Hauses nicht im gleichen Farbton zueinander usw usf. Zwischendurch dann immer wieder ein paar Amish in ihren Pferdekutschen und traditionellen Kleidchen und Haeubchen.
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Nach einer dann bald endlos erscheinenden Odyssee kamen wir zurueck auf den Highway (wir danken unserem Navy fuer ein paar extra Doller pro Tag quasi stuendlich) und endeten wenige Stunden spaeter in Indianapolis, Indiana. Kaum aus dem Auto gestiegen, biss erst mich und kurz darauf spaeter Franzi ein unsagbar kleiner, noch unglaublich haesslicher garstiger Mops. Nur mit Flip Flops ausgestattet und auf ein Nachtlager angewiesen, konnte man sich leider auch kaum verteidigen und machte gute Laune. Franzi stand innerlich kurz vor der Abreise. Ergebnis fuer uns waren ziemlich krass erscheinende blaue Flecke und Stubenarest fuer den Koeter. 2 Katzen hielten uns dann in der anschliessenden Nacht bei Laune, da sie unglaublich gern ihre offensichtlich unglaublich lieb gewonnene Couch, auf welcher nun Franzi schlief, teilen wollten. Mit so Glockenhalsbaendern konnte man sie scon von weiten erahnen, hatte doch unser Zimmer doch keine Tuer. Ein Schlaferlebnis von maximal 2 Stunden am Stueck :)
Indianapolis selbst bot uns eine Fahrt in die Downtown mit quasi semiprofesioneller Fuehrung und einem wirklich tollen Lagerfeuer, begleitet von Gitarrenmusik der 3 Jungs sowie Gesang aller 5 'Hosts". Getopt wurde das ganze dann mit Marshmallowrosting, welche fertig in den Keks mit Schokolade gepackt wurden. Ich war am Morgen noch satt.
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Heute sind wir ziemlich durchgefahren und in St. Louis angekommen. An der Stadtgrenze verirrten wir uns dank zu frueher Abfahrt meiner uns in eine doch recht dunkle Ecke der STadt und lernten so wieder einmal - wie schon teilweise auch in Indianapolis - eine Ecke kennen, die wohl nicht im Lonely Planet steht.
Fuer die naechsten beiden Naechte bleiben wir nun hier, um den Rest unserer Route zu planen. Die sieht naemlich noch etwas unklar aus. Final ist Chicago - und zwar am Sonntag.